März 29, 2013

Gregory Lamoot von SeaDream Yacht Club: Das ganze Schiff ist ein Balkon

März 29, 2013

Welcome Aboard: Nun gibt es also zum ersten Mal eine deutschsprachige Broschüre für SeaDream Yacht Club. Heißt das, die deutschen Gäste sind bei Ihnen im Aufwind?

Gregory Lamoot: „Auf jeden Fall! Außerdem ist es für das deutschsprachige Klientel äußert wichtig, einen guten deutschsprachigen Katalog zu haben. Er ist von Anfang an sehr positiv aufgenommen worden und wird in den Reisebüros nun besser platziert.“
 
Welcome Aboard: Wie sieht die Aufteilung der Nationen bei SeaDream Yacht Club aus?

Gregory Lamoot: „An Bord sind etwa 40 Prozent US-Amerikaner, 40 Prozent Europäer, zehn Prozent Australier und zehn Prozent Brasilianer. Der Markt für Brasilien boomt derzeit. Schweizer, Österreicher und Deutsche machen bis jetzt nur ungefähr fünf Prozent der Gäste aus. Es sind jedoch immer auch zwei bis drei deutschsprachige Mitarbeiter an Bord.“
 
Welcome Aboard: Was ist das Besondere an SeaDream Yacht Club im Vergleich zu anderen Kreuzfahrtschiffen?

Gregory Lamoot: „ Die SeaDream-Schiffe sind Yachten, hier spielt sich das Leben draußen ab. Abends zum Beispiel können alle Gäste draußen essen, wenn sie mögen. Wir fahren eher kürzere Strecken und bleiben lange in den Häfen liegen, so dass die Gäste die Destinationen besser kennenlernen und auch das Nachtleben in den Häfen genießen können. Durch die geringe Größe der Schiffe können wir meist sehr zentral im Hafen anlegen. Stolz sind wir auf den persönlichen Service an Bord, Gäste werden hier mit ihrem Namen angesprochen. Seit zehn Jahren zählen unsere Yachten im Berlitz Cruise Guide zu den besten der Welt.“
 
Welcome Aboard: Wie würden Sie die Atmosphäre an Bord beschreiben?
 
Gregory Lamoot: „Sehr entspannt. Der Dresscode ist leger und sportlich. Ein Smoking ist hier nicht gefragt, Shorts zum Mittagessen sind völlig okay. Durchschnittlich sind etwa hundert Passagiere an Bord – hauptsächlich Paare – und 95 Crewmitglieder.“
 
Welcome Aboard: Wie groß ist der Anteil der Repeater?

Gregory Lamoot: „Etwa 80 bis 85 Prozent.“
 
Welcome Aboard: Es gibt keine Balkone auf den SeaDream-Yachten. Setzen die Gäste sie in dieser Luxusklasse heutzutage nicht voraus?

 Gregory Lamoot: „Das ganze Schiff ist ein Balkon! Alles spielt sich draußen ab, und wer mag, kann sogar draußen in einem Bett unterm Sternenhimmel schlafen. Hier vermisst wirklich keiner einen Balkon.“
 
Welcome Aboard: Was dürfen die Gäste von SeaDream Yacht Club in Zukunft erwarten? Gibt es vielleicht Expansionspläne?

Gregory Lamoot: „Ja, Pläne gibt es, wir halten Ausschau, aber etwas Konkretes kann ich Ihnen heute leider noch nicht sagen!“ 
 
Tipp: Am 1. April um 19.15 Uhr läuft im ZDF eine Doku über die SeaDream Yachten. Einen Schiffstest von der „SeaDream II“ lesen Sie in Ausgabe 2011 unseres Magazins WELCOME ABOARD.
 
 

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