Jungblut hatte bekanntlich die Umflaggungspläne der Reederei öffentlich kritisiert – Bild-Zeitung, Brief an den Bundespräsidenten – und erreicht, dass am Heck der „Deutschland“ weiterhin Schwarz-Rot-Gold flattert. Seine daraufhin erfolgte Entlassung wollte der Kapitän nicht hinnehmen und klagte auf Wiedereinstellung. Nach der Gerichtsentscheidung nun Erleichterung bei der Reederei (O-Ton): „Wir sind froh, dass wir das Thema nun in einer positiven Atmosphäre abschließen können. Es ist uns wichtig, dass wir uns wieder in die Augen schauen können. Wegen des angespannten Vertrauensverhältnisses ist eine weitere Zusammenarbeit allerdings nicht mehr möglich. “
Ihr Kommentar zur Abfindungssumme: „Angesichts der langjährigen Verdienste von Herrn Jungblut für unsere Reederei geht die großzügige Abfindung völlig in Ordnung. Wir verstehen das als angemessene Geste der Dankbarkeit – auch im Namen unserer Gäste.“
Tö.