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Phoenix Reisen 40 Jahre jung – wir gratulieren

Das erste Kreuzfahrtschiff unter Phoenix-Flagge: die beliebte „Maxim Gorki“. Foto: Tönnishoff
Für das in Bonn beheimatete Familienunternehmen Phoenix Reisen, Betonung auf Familie, ist 2013 ein besonderes Jahr. Am 26. November lag die Firmengründung exakt vier Jahrzehnte zurück: Der damals 23-jährige Johannes Zurnieden erfüllte sich seinen Traum – als Veranstalter von Städtereisen. Heute, 40 Jahre danach, ist Phoenix Reisen der neuntgrößte deutsche Reiseveranstalter mit mehr als 100 Mitarbeitern/innen, mit über 200.000 Gästen und mehr als 1,5 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Und wie die wohl meisten WELCOME ABOARD-Leser natürlich wissen, blieb es nicht lange nur bei Städtereisen. 

Komplettiert wurde das Angebot des Reiseveranstalters mit den Katalogen "Orient" und "Strand", in denen Kultur-, Rund- und Badereisen rund ums Mittelmeer und in arabischen und asiatischen Ländern offeriert werden.
Und natürlich mit Kreuzfahrten – seit 1988. Als sich in diesem Jahr Neckermann Seereisen von seinem damaligen Flaggschiff „Maxim Gorki“ trennte – der sowjetische Eigner wollte die Charterrate erhöhen –, schiffte sich Johannes Zurnieden mutig in das Seereisengeschäft ein. Ein großes Rad für den engagierten jungen Unternehmer, aber der vertraute auf die große Beliebtheit dieses in Deutschland als „Hamburg“ gebauten Ferienliners. Wie wir wissen, ging die Rechnung auf. Schon nach kurzer Zeit sicherte sich der Bonner Veranstalter einen Platz in der deutschen Kreuzfahrt-Oberliga im scheinbar fest verteilten Markt der Endachtziger, mit Marken wie Neckermann, Seetours oder Jahn Reisen. Heute gehören zur Phoenix Reisen-Flotte die beliebten, auf ständig wechselnden Routen (darunter auch Weltreisen) eingesetzten Hochseekreuzer „Albatros“, „Artania“ und „Amadea“ (Flaggschiff) sowie etwa 50, auf allen gängigen, aber ebenso exotischen Strömen verkehrende Flusscruiser.
Dass auf Phoenix-Schiffen stets eine große Zahl an Wiederholern anzutreffen ist, überrascht uns nicht. Die Gäste loben insbesondere die moderate Größe der (Hochsee) Liner, die Bordsprache Deutsch, eine transparente Preispolitik und die familiäre Atmosphäre. Für recht viele Newcomer auf den Planken der Phoenix-Schiffe dürfte nun die populäre TV-Serie „Verrückt nach Meer“ sorgen, von der die Folgen einer neuen Staffel (jetzt mit der „Artania“ statt der „Albatros“ als schwimmenden Star und ihrem Master Morten Hansen „von der Brrrüggge“) werktäglich im „Ersten“ ausgestrahlt werden.
WELCOME ABOARD gratuliert den Phoenix-Kapitänen (neben Firmengründer Johannes Zurnieden zeichnen seit 2006 außerdem Benjamin Krumpen und Jörg Kramer als Geschäftsführer sowie Michael Schulze als Direktor Schiffsreisen verantwortlich) und ihrer Crew, von denen etliche seit 1973 dabei sind, herzlich zum 40-jährigen Bestehen. Und wir wünschen – wie man in der Seefahrt sagt – ihren Schiffen stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.     Tö
Infos: www.PhoenixReisen.com
 
Die Phoenix-Unternehmensgeschichte in Stichpunkten
1973 Gründung Phoenix Reisen durch Johannes Zurnieden
1974 erste Städtereisen nach Prag, Budapest und Istanbul
1988 TS „Maxim Gorki“ langfristig gechartert, Beginn mit Hochseekreuzfahrten
1993 erste Reisen des zweiten Langzeitcharterschiffes TS „Albatros“
1993 Flusskreuzfahrten auf europäischen Flüssen und Nil - als erster
Veranstalter mit eigenem Flusskatalog
1993 Orientreisen / Katalog mit Nilkreuzfahrten, Badehotels und Rundreisen
1998 Flugreisen für Strandurlaub / Katalog mit Zielen rund ums Mittelmeer
2004 Langzeitcharter MS „Albatros“
2005 Expeditionsschiff MS „Alexander von Humboldt“
2006 Übernahme MS „Amadea“ als neues Flaggschiff
2008 neue MS „Alexander von Humboldt“
2011 Übernahme MS „Artania“




(v.l.) Benjamin Krumpen (Geschäftsführer, im Unternehmen seit 1996), Johannes Zurnieden, Geschäftsführer seit 1973, Jörg Kramer, Geschäftsführer (im Unternehmen seit 1988).
Foto: Phoenix Reisen
 

01.12.2013

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