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Erste Eindrücke von der „AIDAstella“

Stella - Maskottchen und Weltraumkuh auf der "AIDAstella". Foto: Susanne Müller
Nun ist sie also offiziell getauft und unterwegs zu ihren ersten Reisen, die „AIDAstella“. WELCOME ABOARD hat sich bereits an Bord umgesehen. Einen ersten Eindruck gibt es hier, den ausführlichen Schiffstest lesen Sie in WELCOME ABOARD 2014 (ab November am Kiosk). Das zehnte Schiff der Flotte und das letzte Schiff der Sphinx-Klasse bietet auf 253,33 Metern Länge und 32,2 Metern Breite wieder alles, was AIDA-Fans lieben:  Wellness, Sport,  Entertainment und Essen in allen Variationen. Sieben Restaurants und zwölf Bars lassen sich während der Reise testen. Vorsicht ist jedoch geboten. „Je länger man sich dort wo das Schiff breiter wird aufhält, umso schneller wird man selbst breiter“, warnt Clubteam-Leiter Thomas Ahrendt und streicht bedeutungsvoll übers eigene Bäuchlein. Am Heck befinden sich die Zuzahlrestaurants Rossini (Gourmet) und die Sushibar sowie das East-Restaurant und die Buffet-Versuchungen Bella Donna und Marktrestaurant.


Taufe der "AIDAstella" am 16. März in Warnemünde.

  Das jüngste Flottenmitglied verfügt über 1.097 Passagierkabinen. Davon haben 39 Kabinen einen direkten Zugang zum großzügigen Wellnessbereich. Der wiederum unterscheidet sich im Outfit wieder etwas von den anderen AIDA-Schiffen. Denn diesmal gibt es Birken statt Palmen. Klassische Naturmaterialien wie Holz und Stein und natürliche Farben dominieren. Im lichtdurchflutete Body & Soul Bereich auf 2.602 Quadratmeter gibt es künftig sogar eine  „Schwedische Saunanacht“.

Birken statt Palmen: Der Wellnessbereich auf der "AIDAstella".


Sport treiben lässt sich auf der „Stella“ tatsächlich 24 Stunden am Tag – auch wenn sich nachts natürlich kein Personal Trainer gähnend am Stepper festhält. Anita Fenske, Leiterin des Sportteams, freut sich über die allerneusten Trends in ihrem Sportbereich. Besonders beliebt sind vor allem die Power Plate-Geräte (zuzahlpflichtig!), auf denen man kräftig durchgeschüttelt wird und die den Körper in weitaus kürzerer Zeit trainieren als es an den üblichen Mucki-Geräten möglich ist. „Glauben Sie mir, damit hat Heidi Klum ihre Pfunde nach der Schwangerschaft weggekriegt!“, beschwört uns Thomas Ahrendt. Kurze Zeit später erfreuen sich die Power Plates der „Stella“ wachsender Beliebtheit….
Volle Hütte auch am frühen Morgen bei der Yogastunde mit einem indischen Yogi. (Anmerkung der Autorin: Es ist ja schon verdammt schwer, beim ‚Baum‘ auf einem Bein zu stehen, dabei einen relaxten Gesichtsausdruck zum Besten zu geben und nicht hilflos hin- und her zu schwanken. Aber wenn dann noch das Schiff fröhlich auf den Wellen tanzt – ähem – das endete dann fast im gefällten Baum…).   
Der derzeitige Fitness-Renner Zumba lockte natürlich auch auf der „Stella“ zum lockeren Hüftschwung nach lateinamerikanischen Rhythmen. Kein Plätzchen war da mehr zu ergattern.  „Wenn es wärmer ist, findet Zumba draußen auf dem Pooldeck statt, weil die Fläche hier zu klein ist“, erklärt Thomas Ahrendt. Bei frostigen zwei Grad rund um Dänemark verzichten wir auf dieses Vergnügen.


Zumba: der Renner auf der "AIDAstella".

Immer toll bei AIDA: die abendlichen Shows. Auf jedem Schiff der Sphinx-Klasse gibt es eine Exklusivshow. Auf der „Stella“ heißt sie „Utopia“.  Auf der Suche nach einer anderen Welt nehmen die Sänger, Tänzer und Akrobaten des Showensembles die Zuschauer mit auf eine Reise durch fremde Galaxien. Der WELCOME ABOARD-Tipp: unbedingt anschauen!

      Buntes Spektakel: die "AIDAstella"-Exklusivshow "Utopia".

Und noch etwas ist neu auf dem zehnten Schiff der Rostocker Reederei, das auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut wurde: das Hamburger Planetarium sorgt für Sternstunden an Bord. In Workshops lernen Gäste die unendlichen Sternenweiten kennen, deuten die Sterne bei astronomischen Teestunden oder feiern eine Mondlandung bei der Space Night.  Selbst an Land geht’s auf Sternenexpedition, etwa auf der Space Expo in Amsterdam oder in Oslo auf dem ehemaligen Polarforschungsschiff von Fridtjof Nansen. Und als Stargast für die kleinen Kreuzfahrer ist Stella, die Weltraumkuh des Planetariums, mit an Bord (siehe Foto).
Wer die „AIDAstella“ selbst kennenlernen möchte, kann sich eine lange Fluganreise sparen: 2013 stehen Reisen von Hamburg in den Norden Europas auf dem Programm. Infos: www.aida.de
Susanne Müller


Gute Stimmung: Im Brauhaus ist immer was los.


Erstaunlich geräumig und gemütlich: die Innenkabine auf der "Stella".

Fotos: Susanne Müller (6), AIDA Cruises (1).

20.03.2013

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